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Psychosomatisches Krankenhaus
Psychosomatik

Qualitätspolitik
Die im Krankenhaus Ginsterhof verwirklichten Behandlungskonzepte in den Gebieten Psychiatrie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapiegenießen regionale und überregionale Anerkennung. Als Non-Profit-Unternehmen und Psychosomatische Klinik mit 150 Planbetten, verfolgen wir mit unserer Qualitätspolitik als wichtigstes Ziel, die Stationäre Psychotherapie in unserem Hause auf dem erreichten hohen Niveau zu halten und weiter auszubauen. Unternehmenspolitisch sind folgende Qualitätsaspekte zu nennen:  

Beziehungsdialog 
Übergeordnetes Ziel der stationären Therapie ist es, dem Patienten eine Einsicht in sein Kranksein zu ermöglichen und seine Symptome nachhaltig zu lindern. Unsere Katamnesesstudien belegen, dass dies gelingt. Die Behandlung beruht immer auf einem „Arbeitsbündnis“ zwischen dem Patienten und dem multiprofessionellen Team auf der jeweiligen Station. Im Behandlungsprozess wächst das Verstehen um die Krankheit und ihre Symptome; so entwickelt sich oft das „Unsichtbare“ der Erkrankung zum „Sichtbaren.“ Der Prozess des Verstehens und Verarbeitens ist die Voraussetzung nachhaltiger Veränderungen. Der guten Beziehung zwischen Patient und Therapeut/Arzt/Pflegekraft kommt in diesem Prozess eine übergeordnete Rolle zu: Diese positive Wechselwirkung geschieht auf der Grundlage einer hohen Wertschätzung der uns anvertrauten Patienten sowie aller Mitarbeiter. 

Beziehungsarbeit
Die Beziehungsarbeit mit dem Patienten erfordert sowohl fachlich hochqualifizierte Mitarbeiter als auch menschlich reife Persönlichkeiten. Die Mitarbeiter des Ginsterhofes arbeiten in ihren jeweiligen therapeutischen, pflegerischen oder verwaltenden Bereichen hochqualifiziert, professionell und effizient; jeder ist von unseren Behandlungsmethoden überzeugt und daher mit dem Krankenhaus und seinem Behandlungsauftrag identifiziert. 

Der Ort „Ginsterhof“ 
Die Abgeschiedenheit und gute Erreichbarkeit des Krankenhauses, seine landschaftlich schöne Lage, und nicht zuletzt das Traditionsbewusstsein der derzeit mehr als 7 Jahrzehnte bestehenden Fachklinik begründen die besondere therapeutische Atmosphäre des Ginsterhofes: Diese positiven Umgebungsbedingungen wirken sich positiv auf den Aufenthalt unserer Patienten und das stationäre Miteinander aus; der Veränderungsprozess wird initiiert.Im Rückblick auf die Behandlung verbindet sich für viele Patienten der „reale Ort“ Ginsterhof zu einem „symbolischen Ort“ für Sicherheit und neue Erkenntnisse, der einen Neuanfang und Genesungsprozess begründet hat. Dieses gilt auch für die spirituelle Dimension des Menschseins: Der Klinikseelsorger ist mit Andachten, Gesprächsgruppen und Einzelgesprächen präsent. 

Wir verbessern unsere Organisation 
Ein Krankenhaus, dessen Patienten und Mitarbeiter sich entwickeln, muss sich selbst auch entwickeln. Dies überlassen wir weder dem Zufall noch dem guten Willen des Einzelnen, sondern gehen systematisch vor:

Eine Studie, die vor, direkt nach und ein Jahr nach dem Aufenthalt die Patienten nach ihrem Befinden befragt, zeigt auf, wie nachhaltig wirksam die Behandlung im Ginsterhof ist. Diese Studie wurde in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf erstellt und wird kontinuierlich fortgeführt.

Ständige Fortbildung aller Berufsgruppen, Fachvorträge externer Referenten, In-House-Seminare und öffentliche Veranstaltungen, Supervision der Teams und u.a.m. garantieren einen kontinuierlichen Qualifizierungsprozess der Mitarbeiter.

Indem wir uns mit externen Beratern für Qualitätsmanagement und Strategieentwicklung auseinandersetzen, beeinflussen wir im starken Maß die Weiterentwicklung intern und extern. 

Im guten Kontakt zu wissenschaftlichen Instituten und verschiedenen Universitäten weisen wir durch verschiedene Studien die Effizienz und Nachhaltigkeit unserer Behandlung ständig nach.

Die strategischen Ziele des Krankenhauses liegen in der Anpassung an die sich verändernden Bedingungen des Gesundheitsmarktes und seine sich ändernden Notwendigkeiten. Diese werden seit dem Jahr 2003 erarbeitet und sind noch nicht abgeschlossen. 


Qualitätsmanagement und dessen Bewertung
Aufbau des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements

Die Krankenhausleitung und ihre nachgeordneten Führungsebenen (Oberärzte, Stationsleitungen) beschäftigen sich permanent mit qualitätsverbessernden Prozessen. Die Erarbeitung und die Nutzung von Leitlinien und Standards sowie die kontinuierliche Weiterbildung und Weiterentwicklung des therapeutischen Angebotes ist nachweislich ein ständiger Prozess. 

Im Rahmen der geplanten Zertifizierung 2008 wurden im Berichtszeitraum eine KTQ-Steuerungsgruppe sowie etliche Projektgruppen gegründet. Mit Hilfe des externen Qualitätsmanagements entwickeln die Mitglieder der Steuerungsgruppe QM-Projekte auf der Teamebene.

Für die Pflege gibt es eine halbe Stabsstelle im Qualitätsmanagement. Die Aufgabe besteht in der ständigen Verbesserung des Pflegeprozesses nach H. Peplau. Dieses garantiert eine gute Pflege auf hohem Niveau.

Der PDCA-Zyklus wird zur Systematisierung bestimmter Vorgehensweisen intensiv genutzt (z.B. „Infogruppe“, „Peplau-Theorie“, u.v.m.).

Die Krankenhausleitung hat für alle Mitarbeiter 1 1⁄2 Stunden Arbeitszeit innerhalb von zwei Wochen für das Qualitätsmanagement zur Verfügung gestellt. 


Qualitätsbewertung
Das Krankenhaus plant die Zertifizierung nach KTQ im Jahr 2008. Vorbereitend wurde 2004 eine Steuerungsgruppe eingesetzt und mit einem externen Qualitätsmanager ein Kurzcheck nach KTQ-Kriterien durchgeführt. Diese sehr umfangreiche Evaluation hat unsere Stärken aufgezeigt, aber auch Potenziale zur weiteren Verbesserung eröffnet. Es wurde z.B. als ein Aspekt von vielen, der PDCA-Zyklus in allen Bereichen des Krankenhauses eingeführt 

Ergebnisse in der externen Qualitätssicherung gemäß § 137 SGB
Als psychosomatische Klinik können und müssen wir keine Angaben im Sinne des § 137 SGB V machen.Wir verweisen auf unsere Katamnesestudie. 

Qualitätsmanagementprojekte im Berichtszeitraum
Die Krankenhausleitung bedient sich externer Berater, um im Rahmen des Qualitätsmanagements und der Unternehmensstrategie den hohen Standard des Hauses in der psychosomatischen stationären Behandlung weiterzuentwickeln und ist hierzu auch in ständiger Diskussion mit der Fachöffentlichkeit, um neue Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen. Im Berichtszeitraum haben 20  Workshops der KHL sowohl mit Qualitätsberater als auch mit Unternehmensberater stattgefunden.

Schwerpunkte der strategischen Unternehmensentwicklung:

Erfolgsnachweise

Aktive Marktbearbeitung

Vernetzung mit Vor- und Nachbehandlung

Zertifizierungsvorbereitungen einschließlich Kurzcheck nach KTQ-Katalog

Berufsgruppenübergreifende Qualitätszirkel arbeiten
(Peplau-Projekt, Psychotraumatologie, Qualitätshandbuch, Hygiene im   Krankenhaus, elektronische Patientenakte und zahlreiche kleinere Projekte).    


Weitergehende Informationen                                                   

Qualitätsbericht:

Dr. R. Papenhausen, Ärztlicher Direktor
Birgit Rinka, Qualitätsmanagerin

Externes QM:

Green & Ibex, Hamburg





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